Letztes Jahr beklatscht – dieses Jahr Berufsverbot. Aufzug durch Heidelberg 05.01. – Ankündigung & Bericht

In Heidelberg fand am Mittwoch, den 05.01.2022 um 18:00 ein angemeldeter Aufzug statt. Los gings von der Schwanenteichanlage hinunter zum St. Josef-Krankenhaus und wieder zurück. Anmelder und Versammlungsleiter war ein Krankenpfleger aus der Region. An dem Aufzug nahmen 400 Menschen teil. Ziel des Aufzuges war es sich solidarisch wider der scheibenweisen eingeführten Impfpflicht an die Seite des Pflegepersonals zu stellen.

Die Politik tut nichts um den Pflegenotstand zu verhindern und verschärft ihn durch diese sinnlose Maßnahme und die damit einhergehenden Betretungsverbote für Pfleger am März fahrlässig. Gleichzeitig gibt die Regierung im Rahmen von Corona-Hilfsfonds planwirtschaftlich Geld in 100-Milliardenhöhe aus.

Die OGK fordert:

  1. Doppeltes Gehalt für Pflegekräfte und Pflegehilfskräfte (das kostet 20 Mrd. Euro pro Jahr)
  2. Die Einstellung von 25% mehr Pflegern und Hilfskräften (letztere Ausbildung dauert in manchen Bundesländern nur 1 Jahr, wir hätten seit Ausbruch des Virus also schon 2 Generationen Krankenpflegehelfer ausbilden können, die sich bei besserem Gehalt leicht gefunden hätten) welche gerade mal weitere 10 Milliarden Euro pro Jahr kosten würde.
  3. Recht auf körperliche Selbstbestimmung im Bezug auf bedingt zugelassene wenig wirksame Arzneimittel für Pflegekräfte und alle Menschen.

Auflagen

Es handelt sich um eine öffentliche angemeldete Versammlung vermutlich mit OP-Masken-Pflicht für alle.

Ein Gedanke zu „Letztes Jahr beklatscht – dieses Jahr Berufsverbot. Aufzug durch Heidelberg 05.01. – Ankündigung & Bericht

  1. Hatte bisher keine Gelegenheit, diese kurze Rede zu halten, weshalb ich diesen Text hier veröffentliche. Er kann gerne verwendet werden.

    Man erinnere sich: Frühjahr 2020

    Gestern waren Sie noch Helden.
    Sie verausgabten sich bis zur Erschöpfung.
    Von den Balkonen wurde Beifall geklatscht.
    Musiker spielten zu ihren Ehren.

    Von wem ich spreche?
    Von unseren Ärzten und unserem Pflegepersonal.
    Zu Beginn der Corona-Krise waren sie schutzlos dem Virus ausgesetzt.
    Es gab noch keine Impfung.
    Masken gab es zu wenige, diese wurden teilweise wieder ausgewaschen und mehrfach verwendet.
    Trotz dieses Risikos, setzten sie ihre Gesundheit ein.

    Für was?
    Um ganz einfach ihren Job zu tun.
    Kranken Menschen beizustehen, zu helfen und sie wieder gesund zu pflegen.
    Sie machten keinen Dienst nach Vorschrift, wegen eines unbekannten Virus.
    Sie verließen nicht ihren Arbeitsplatz, aus Sorge um ihre Gesundheit.
    Sie zogen sich nicht ins Home-Office zurück
    Sie standen weiterhin an vorderster Front.

    Warum?
    Weil sie Ihren Beruf ernst nahmen, ihn als Berufung ansahen, sich ihrer Verantwortung bewußt waren.
    Sie waren bereit Leben zu retten.
    Einige verloren dadurch ihr Eigenes.
    Wir können unseren Ärzten und Pflegekräften wirklich dankbar sein, dass sie all dies auf sich genommen haben.

    Und warum erzähle ich das alles?
    Heute sind wir fast zwei Jahre weiter.

    Und was hat sich geändert?
    Aus den einstigen Helden, sind teilweise Buhmänner, aber auch Buh-Frauen geworden.
    Heute müssen einige dieses Gesundheitskräfte wiederum kämpfen.

    Für was? Um Ihren Arbeitsplatz.
    Denn einige von Ihnen, haben bei ihrer Arbeit, auch die späteren Impfungen kennen gelernt.
    Sie konnten das unbestreitbare Risiko einer Impfung bemerken.
    Sie haben die Folgen der Nebenwirkungen davon auf ihren Stationen gesehen.
    Und einige sind für sich zu einem Entschluß gekommen. – Sie möchten sich nicht Impfen lassen.

    Ich möchte jetzt keine Abwägung der Vor- und Nachteile einer Impfung ausführen.
    Das kann ich nicht, dafür bin ich kein Fachmann.

    Ich sehe das eher als eine sehr persönliche Entscheidung und Abwägung, die jeder und ich betone, jeder, für sich selbst und seinen Körper treffen muß.

    Und diese Entscheidung muss dann ganz einfach respektiert werden.

    Es geht um die gleichen Menschen, die sich vor knapp zwei Jahren für andere Menschen eingesetzt haben.

    Und deshalb verstehe ich nicht, weshalb nun die gleichen Politiker, Standesvertreter, Klinikdirektoren, die früher voll des Lobes für den Einsatz ihrer Mitarbeiter waren, nun alles versuchen, um bei diesen Mitarbeitern eine Impfpflicht durchzusetzen.

    Und wenn sie dem nicht zustimmen, dann werden sie entlassen.

    Wie erbärmlich ist das?

    Ich kann eigentlich nur noch wie Greta Thunberg zum Schluß meiner Rede sagen:

    „how dare you“ (Wie können Sie es wagen.)

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