Karlsruhe gegen die Zweckentfremdung der Wissenschaft. Bericht zur Demo vom 22.01.2022

Am 22.01.2022 fand in Karlsruhe eine Demo für Rechtsstaat und Grundrechte statt. An der Kundgebung nahmen 500 Menschen aus einem breiten Spektrum der Gesellschaft teil. Zielsetzung der Demo war es, sich mit den vom Impfzwang betroffenen Pflegekräften zu solidarisieren. Unter der Annahme, dass die Covid-Prophylaxestoffe (auch als „Impfungen“ bezeichnet) für 2-3 Monate zu weniger starken Verläufen führen, können diese für Hochrisikogruppen ein sinnvolles Angebot sein. (Und Angebote kann man ablehnen, sofern sie nicht von einem Mafiosi kommen.) Einen generellen Zwang, sich routinemäßig ein Arzneimittel spritzen zu lassen, lehnen die Veranstalter und Teilnehmer jedoch ab. Wie auch bereits bei den bisherigen Corona-Maßnahmen lassen staatliche Institutionen jede Prüfung auf Verhältnismäßigkeit missen. Und auch jetzt, zwei Jahre nach Beginn der ersten Corona-Repressionen, fand noch keine ex post Kosten-Nutzen-Analyse statt. Für den Veranstalter ist klar: diese Kosten-Nutzen-Analyse wird gescheut, weil das Ergebnis ist, dass die Corona-Represisonen mehr Leid und Gesundheitskosten verursacht haben als sie Leid vermieden und Gesundheit geschützt haben. Die Analyse ist jedoch notwendig, um für die Zukunft zu lernen und endlich alle Corona-Repressionen einzustellen und zum Status quo ante zurückzukehren.

Die Badischen Neuesten Nachrichten berichten zur Demo.

Fotos: Eigenes Werk der Offenen Gesellschaft Kurpfalz. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Psychologische Psychotherapeutin Dipl.-Psych Ursula Neumann leistete einen Beitrag zur Demo. Der Beitrag kann hier gelesen oder unten stehend angehört werden. Frau Neumann sieht positive Veränderungen in der aktuellen politischen Debatte, wieder hin zu mehr Offenheit, statt vorheriger Hetze gegen Andersdenkende.

Tierärztin und Fachfrau der chemischen Industrie sprach auf der Kundgebung über den Genesenenstatus aus Immunbiologischer Sicht. Sie erklärte die techischen Grundlagen der Immunologie und zeigte auf, dass der Umgang mit der Genesung in Deutschland keine Grundlage in der evidenzbasierten Medizin hat, sondern stattdessen reine Willkür ist und politisch das Ziel verfolgt, möglichst viele Menschen mit der Covid-Prophylaxe zu drangsalieren.

Prof. für Rechtswissenschaften und ehemaliger Vorsitzender Richter an einem deutschen Landgericht Thomas S. sprach auf der Kundgebung. Der Professor hatte bisher nur von Dritten vorgelesene Textbeiträge zu Demos beigesteuert, da er selbst kein Aktivist sein wollte. Die neuerlichen Entwicklungen, insbesondere die Übertragung von Verordnungskompetenzen des Gesundheitsministers an das RKI und PEI sowie die willkürliche Verkürzung des Genesenenstatus auf 3 Monate, sorgen dafür, dass Prof. Thomas S. sich nicht mehr zurückhalten kann und aktivistisch aktiv werden muss. Der Professor sprach daher das erste Mal selbst auf einer Kundgebung der Offenen Gesellschaft Kurpfalz.

Historiker Robert diskutierte die Frage, was die soziologischen und historischen Hintergründe dafür sind, dass man in Deutschland und Österreich die Maßnahmen in einem Exzess verfolge und sich nun an die Weltrangspitze der Maßnahmenintensitität gesetzt hat.

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