Offener Brief an STIKO – Dauerhafter Status „Immun“ muss auch ohne Impfung erreichbar sein!

An die Ständige Impfkommission – STIKO
Robert Koch-Institut
Abteilung für Infektionsepidemiologie
Fachgebiet Impfprävention
Seestraße 10
13353 Berlin

Darmstadt, den 03. Oktober 2021

Offener Brief an STIKO – Wie erlange ich den Status „Immun“ nach Infektion SARS-CoV-2 und nachgewiesener T-Zellimmunität und ohne weitere Impfung, da bereits Autoimmunkrankheiten vorliegen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin promovierte Tierärztin, 58 Jahre alt, und arbeite in der chemischen Industrie. Mein Arbeitgeber liefert Inhaltsstoffe für den Impfstoff. Mitarbeiter meines Teams erstellen Unterlagen, deren Inhalt Eingang in die Zulassungsdossiers finden. Ich nehme seit Anfang des Jahres regelmäßig an Video-Meetings teil zwischen einem Team meines Arbeitgebers und einem Team der Impfstoffhersteller.

Ich war krank. Im März 2020 erhielt ich eine Mail meines Arbeitgebers, dass ich in Kontakt gewesen sei mit einem positiv getesteten Kollegen. Der war aus Ischgl zurückgekehrt. Das Gesundheitsamt Darmstadt wollte mich nicht testen. Der Kontakt zu dem Kollegen sei zu kurz gewesen, keine 15 Minuten. Ich erläuterte, dass ich bereits leichtes Fieber habe und als Tierärztin und körperbewusster Mensch bereits spüre, dass ein Infekt sich in mir einnistet.

Ich erlitt COVID-19 dann als heftigen grippalen Infekt mit hohem Fieber. Ich hatte Schmerzen in der Lunge und spürte, dass meine Atmung erschwert und meine physische Kraft verringert war. Nicht das erste Mal in meinem Leben durchlitt ich eine heftige, respiratorische, virale Infektionskrankheit. In einem solchen Fall gilt es viel zu schlafen, viel zu trinken, und leichte, eiweißreiche Kost zu sich zu nehmen. Auch gilt es, sich leicht zu bewegen und die Lunge an der frischen Luft zu belüften. Ich überstand die Krankheit ohne ärztlichen Rat oder Unterstützung. Ich brauchte circa zwei Monate, um vollständig zu genesen. In dieser Zeit hatte ich wiederholt kleine Einblutungen in Händen und Füßen, wie blaue Flecken.

Auf eigene Kosten ließ ich im Mai 2020 einen Antikörper-Test machen. Er war eindeutig positiv bezüglich IGG SARS-CoV-2-Antikörpern (siehe Anlage). Im Mai 2021 wiederholte ich den Antikörper-Test: Wie erwartet, hatte ich keine Antikörper mehr (siehe Anlage). Im Juli 2021 ließ ich auf eigene Kosten einen T-Zell-Immunitätstest durchführen. Dieser zeigt eine deutliche T-zelluläre Immunantwort (siehe Anlage). Der Befund spricht dafür, dass ich bis auf weiteres gegen Corona-Viren immun bin.

Bei mir liegen zwei Autoimmunkrankheiten vor, eine HLA B27 assozierte Spondyloarthritis (schwere Erstmanifestation Januar 2013, derzeit weitgehend symptomfrei) und eine Autoimmunthyreoiditis. Mein Körper neigt zu überschießenden Immunreaktionen. Daher habe ich Grund zu der Annahme, dass eine Impfung gegen SARS Cov2 eine solche überschießende Immunreaktion bei mir auslösen könnte, ohne dass ich oder irgendjemand sonst einen Nutzen von meiner Impfung hätte.

Ich brauche derzeit keine Impfung zu meinem Schutz. Ich empfinde die akutelle Verunglimpfung Ungeimpfter und die Zuschreibungen und Schikannen, denen ich mich nun öffentlich ausgesetzt sehe, als Zumutungen und Verletzung meiner Würde.

Ich bin an das Gesundheitsamt Darmstadt mit meinem Fall herangetreten und erhielt die Auskunft „bis zu einer Einigung seitens des Gesundheitsministeriums und der STIKO im Bezug auf Antikörpernachweise können wir Ihnen leider nicht weiterhelfen“.

Daher schreibe ich nun die STIKO hiermit direkt an und bitte um Hilfe. Was können Sie für mich tun, was  raten Sie mir und andern Mitbürgern, die sich einer gleichgelagerten Problematik ausgesetzt sehen?

Mit freundlichen Grüßen

und 230 Unterstützer aus Deutschland und der Welt.

Anlagen (nur im Original an die STIKO beiliegend)

  1. Laborbefund Coronavirus SARS-CoV-2-IgG positiv vom 20.05.2020
  2. Laborbefund Coronavirus SARS-Cov-2-IgG negativ vom 05.05.2021
  3. Lymphozytentransformationstest LTT SARS-CoV-2 vom 02.08.2021 (2-seitig)

Von der Redaktion

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Finde es heraus indem du dir einen Test bestellst z.B. per Post und Kurrier bei LTT-SARS-CoV-2 Spikeprotein IMD Berlin oder mit Blutabhame direkt vor Ort z.B. ELISPOT bei Synlab z.B. in Heidelberg und vielen anderen Städten.

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Wir auch. Hör sie live reden auf der nächsten Demo der Offenen Gesellschaft Kurpfalz am 17.10.2021 in Heidelberg.

Bildquelle.

5 Gedanken zu „Offener Brief an STIKO – Dauerhafter Status „Immun“ muss auch ohne Impfung erreichbar sein!

  1. Das gilt selbstverständlich auch für Menschen ohne Autoimmunerkrankungen !
    Im Prinzip muss die Beweislast bei einem fürsorglichen Staat umgekehrt werden:
    er muss nachweisen, dass ich ohne Immunstatus bin, um eine staatlich angeordnete Impfung zu rechtfertigen.
    Diese Kosten und nicht die Kosten für die Impfung umzulegen bin ich gerne bereit.
    Es wäre die beste Vorbereitung für zukünftige Pandemien jedweder Art.

  2. Ich schließe mich voll an. Die Impfung würde ggf meine hashimoto thyreoitis wieder auslösen. Da ich aber nur noch 1/4 meiner schilddrüse habe( Rest durch hashimoto aufgelöst) wäre die Gefahr riesig den kleinen Rewt meiner schilddrüse aufzulösen. Selbst meine Hausärztin rät mir davon hab. Kann mir aber keine andere Lösung bieten als „ungeimpft“ zu bleiben u mit allen Konsequenzen zu leben. Nicht schlimm für mich aber für meine Kinder. .. ich kann es mir nicht leisten ständig einen test zu zahlen…. Menschen wie ich werde hier im System ignoriert u noch viel schlimmer. Meine Hausärztin die mich und meinen Körper am besten kennt darf mich nicht mal befreien. Das ist nicht erlaubt. Aber wer wenn nicht meine Hausärztin ist der richtige Ansprechpartner für meine persönliche Gesundheit. Ich finde es furchtbar was in dem Land hier passiert. Sofort ist man querdenker. Nicht das Opfer dieser Geschichte.

    Wäre toll dem Brief nimmt jemand ernst…. Es ist so belastend….

  3. Mir geht es genauso und es ist schlimm ausgegrenzt zu werden Wir haben keine Demokratie mir und in so einer Welt und Gesellschaft möchte ich eigentlich nicht leben

  4. Ich bin in einer vergleichbaren Situation und würde mich freuen wieder ein normales Leben führen zu können ohne diese Ausgrenzungen von Menschen.

  5. Es reicht jetzt endlich mit dem Irrsin und den Unverhältnismässigkeiten! Vor allem sollen unsere Kinder endlich wieder leben (!) können ohne doppelt und dreifach gegängelt zu werden.

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